REGION

Schulwesen

Ober- und Berufsschulen, qualifizierte Arbeitskräfte

Die Öffnung auf aktuelle Marktbedürfnisse wird durch die Entwicklung der Ober- und Berufsschulen ausgerichtet, die junge qualifizierte Arbeitskräfte schafft.

In Kędzierzyn-Koźle gibt es folgende öffentliche Ober- und Berufsschulen:

  • Allgemeinbildende Oberschule Nr. I;
  • Allgemeinbildende Oberschule Nr. II;
  • Schulzentrum Nr. 1 mit einer profilierten Oberschule, einem Technikum und einer Berufsschule.

Das Schulzentrum für Binnenschifffahrt [poln. Zespół Szkół Żeglugi Śródlądowej] wurde am 1. September 1950 gegründet. Infolge organisatorischer Änderungen hat die Schule verschiedene Namen getragen: Technikum für Wasserwege, Technikum für Binnenwerfte, Technikum für Binnenschifffahrt, Technikum Nr. 2. Der heutige Name von 1973 entstand durch den Zusammenschluss des Technikums für Binnenschifffahrt und der Berufsschule für Binnenschifffahrt. Zum Schulzentrum gehören: eine profilierte Oberschule (Profile: Informationsverwaltung, Transport-Spedition); ein Technikum (Berufsausbildung zum: Schiffstechniker/in – Binnenschifffahrt, Techniker/in – Maschinen und Anlagentechnik, Kfz-Bedienung und Kfz-Reparatur, IT-Techniker/in); eine Berufsschule mit dem Berufsprofil Kfz-Mechaniker/in; eine weiterführende Aufbauschule für Jugendliche mit dem Profil Schiffstechniker/in – Binnenschifffahrt; ein ergänzendes Technikum für Jugendliche und Erwachsene mit den Berufsprofilen: Techniker/in – Maschinen und Anlagentechnik,  Kfz-Bedienung und Kfz-Reparatur.
Das Schulzentrum für Binnenschifffahrt ist eine von zwei Schulen ihrer Art in Polen, die Matrosen ausbilden.

Das Schulzentrum Nr. 3. Im Jahr 1946 wurde in Kattowitz aus der Initiative der Verwaltung und Jugendorganisationen ein Beschluss zur Gründung dieser Schule gefasst. Damals hieß sie Jugendbildungsstelle [poln. Młodzieżowy Ośrodek Szkoleniowy] in Sławięcice. Der Grund dafür war ein großes Interesse der Bürger an der schulischen Weiterbildung, die wegen des Zweiten Weltkrieges unterbrochen wurde. Da sich in der Stadt die Industrie entwickelt hat und es einen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften in diesem Bereich gab, wurde 1949 die Schule von der Zentralleitung der Chemischen Industrie übernommen. Damals wurden das Chemiegymnasium und die Chemieoberschule, aber auch das Gymnasium für Mechaniker ins Leben gerufen. 1952 wurde die Berufsschule und das Chemietechnikum gegründet. Das Technikum bot viele Fachrichtungen an: Technologie der organischen Synthese, Bediener/in von Apparaturen in der chemischen Industrie, Technologie der Stickstoffdünger, Technologie der chemischen Prozesse, chemische Analyse usw. Im Jahre 1976 entstand das Chemieschulzentrum, das aus dem Chemietechnikum, der berufsbildenden Oberschule, der Berufsschule, dem weiterführenden Aufbaustudium mit der Fachrichtung: Technologie der chemischen Prozesse bestand. Zur Zeit heißt die Schule „Schulzentrum Nr. 3“ (seit 2002). Ihre Hauptbereiche sind: allgemeinbildende Oberschule, auch mit den Profilen: Polizist, Techniker/in für chemische Technologie, Techniker/in Ökonom, Fachmann/frau für Werbeorganisation, Hotelfachmann/frau, Fachmann/frau für Fremdenverkehrswesen, Spediteurkaufmann/frau.

Das Schulzentrum Nr. 4, auch „Schulzentrum für Technische und Allgemeine Bildung“ genannt. Berufe, in denen die Schüler des Technikums ausgebildet werden, sind: Elektriker/in, Elektroniker/in, Mechatroniker/in, Informatiker/in, Kfz-Techniker/in, Telekomunikation-Techniker/in. Die Berufsschule bietet hingegen folgende Fachrichtungen: Operator/in der CNC-Werkzeugmaschinen, Schlosser/in, Monteur/in Mechatroniker/in, Elektriker/in und Kfz-Elektromechaniker/in. Die Schule fördert moderne Technologien in der Robotik, Automatik und Informatik und verfügt über Facharbeitsräume mit moderner Ausstattung, die den Schülern zur Verfügung stehen. Die Schule kooperiert aktiv mit lokalen Firmen.

Außer der oben genannten öffentlichen Schulen funktionieren in Kędzierzyn – Koźle auch viele andere private Bildungsstellen für Jugendliche und Erwachsene, die den Berufstätigen eine Ausbildung zu günstigen Bedingungen  ermöglichen

Die oben präsentierten Schulen geben dem Arbeitsmarkt jährlich junge qualifizierte Arbeitskräfte, die ihre Berufe gerne ausüben. Die Einstellung eines jungen, ausgebildeten Mitarbeiters gibt ihm nicht nur die Chance Berufserfahrung zu sammeln, sondern auch die Möglichkeit sich an der Entwicklung der eigenen Stadt und Region zu beteiligen. Darüber hinaus trägt der hohe Bildungsgrad dazu bei, einen Wettbewerbsvorsprung auf der lokalen Ebene zu gewinnen. Das betrifft das effektive Bildungssystem und – was wichtiger ist – die hohe Qualität des Humankapitals